HOWTO Diskreter Umgang mit Twitter-Trolls: So erreicht man, dass einem jemand anders nicht mehr folgt

Twitter-Trolls sind mühsam. Meist haben sie viel mehr Zeit als man selbst, eine eigene Fangemeinde, und die Diskussion ist oft nicht so ergiebig. Dennoch empfehle ich immer zuerst die inhaltliche Auseinandersetzung mit Kritikerinnen und Kritikern.

Wenn sich aber herausstellt, dass man es nicht mit Kritikern sondern mit veritablen Trollen zu tun hat, fragt sich, was die geeignete Reaktion ist. Ich empfehle eigentlich in einem ersten Schritt Trolle nicht zu blocken. Warum nicht? Sie merken das rasch.

Wenn man dagegen einfach verhindert, dass sie einem folgen, dann werden die Anlässe zum Trollen weniger – weil die eigenen Beiträge gar nicht im Feed auftauchen. Wie aber erreicht man, dass einem jemand nicht mehr folgt?

  1. Man blockiert die betreffende Person. Das hat auch automatisch ein Unfollow zur Folge.
  2. Man hebt die Blockierung wieder auf.  Das “Unfollow” bleibt aber damit bestehen.

Wie berechne ich meine Redezeit?

Grundsätzlich sollten Sie Reden so gut vorbereiten, dass Sie diese frei oder mit Hilfe von wenigen Stichworten halten können. Allerdings kann es durchaus wertvoll sein, in der Vorbereitung die Rede aufzuschreiben. Wenn Sie wenig Zeit haben, um sich vorzubereiten, dann kommen Sie allenfalls doch nicht darum herum, die Rede aufzuschreiben. Hier ein Hinweis, wie Sie die Redezeit berechnen. Weiterlesen

KURS: Tipps zum Politcampaigning in Bundesbern

Als Nationalrat verfolge ich seit über fünf Jahren das Politcampaigning, die Kampagnen- und Lobbyanstrengungen von Verbänden, Unternehmen, Interessensgruppen aber auch von Kantonen. Mein Fazit: Weniger und zielgenauer wäre oft mehr. Und die banale Binsenwahrheit, dass der Köder dem Fisch munden muss und nicht dem Fischer, hat ihren Weg zu vielen PolitcampaignerInnen noch nicht gefunden. 

(Bild: “Bundeshaus” by Matthias Mueller is licensed under CC BY 2.0) Weiterlesen

Kampa-Soirée zum Thema Instrumente im Wahlkampf mit Balthasar Glättli

Wahlkampfveranstaltungen, Plakate, der Einsatz von verschiedenen Medien, Wahlkampfständen, Mitgliederbetreuung und Mitgliedermotivation – Welche Instrumente sind zu empfehlen? Was sind Erfolgsfaktoren und best practices? Und was sollte auf jedem Fall vermieden werden? Ich wurde vom Kampagnenforum zur Soirée «Instrumente im Wahlkampf mit Balthasar Glättli» eingeladen, um diese Fragen zu beantworten.

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Tipps für das Lobbyieren in Bundesbern

Das Lobbying unter der Bundeshauskuppel ist natürlich ein Beruf für sich. Viel hängt davon ab, ob man die wichtigen ParlamentarierInnen für ein bestimmtes Geschäft kennt. Und die langjährige Erfahrung, wie man einem Anliegen eine Mehrheit verschafft, kann sicher nicht mit dieser kleinen Liste an Tipps ersetzt werden. Das bescheidene Ziel dieser Tipps ist es also vor allem, Vertretern von kleineren NGOs, die keine grosse Erfahrung und wenige Ressourcen haben, vor unsinnige Lobbyanstrengungen zu bewahren. Gerade der erste Tipp ist in dieser Hinsicht der wichtigste. Weiterlesen

50 Quellen für legale Gratis-Bilder für Blogs, Social Media, Websites

Passende Bilder zur Illustration von Blog-Artikeln und Websites zu finden, die legal und kostengünstig bis gratis genutzt werden können, war schon immer eine Herausforderung (vgl. dazu diesen Blogbeitrag). Wer SocialMedia-Kanäle bewirtschaftet, macht die Erfahrung, dass Foto-Posts viel häufiger geliked und geteilt werden… entsprechend steigt der Bedarf an legalen Gratis-Bildern nochmals um eine ganze Grössenordnung, sind doch Posts auf Facebook, Twitter, Google+ etc. viel häufiger als Newsbeiträge auf Websites.

Die Website Bufferapp (die das regelmässige Bewirtschaften von SocialMedia Accounts erleichtert) hat aus eine Liste von Gratis-Bildquellen zusammengestellt, auf die wir hier gerne verweisen:

Persönliche Wahlkampagne – ein Handbuch

In der Schweiz ist die Politik sehr wenig professionalisiert. Und gerade in lokalen Wahlkämpfen spielen oft auch die Parteien eine kleinere Rolle. Sie verfügen vor allem selten über grosse Mittel zur Unterstützung der Kandidierenden. Entsprechend ist eine Kandidatin oder ein Kandidat gefordert, seinen Wahlkampf selbst zu bestreiten.
Die Tipps von Balthasar Glättli nehmen diese Ausgangssituation auf und bringen ganz konkrete Tipps für Kandidatinnen und Kandidaten mit wenig oder viel Zeit und mit weniger oder mehr finanziellen Mitteln.

Wahlkampfhandbuch von Balthasar  Glättli (PDF)